Tag 23/24 - Arbeit Arbeit Arbeit

Hallo,

eine neue Arbeitswoche hat begonnen. Mir scheint, als sei nun auch endgültig die Schonfrist, was das Telefonieren betrifft, vorbei. Ständig muss ich nun mein Telefon freischalten und bin somit per Zufallsprinzip für alle UK und USA Kunden erreichbar. Wunderbar. Welch ein Nervenkitzel. Zum Glück hab ich immer noch jemanden mit an der Seite, der die Gespräche mitverfolgt und zur Not die Rolle einer Souffleuse  oder gar gleich ganz übernimmt. Ob ein Telefonat gut verläuft, hängt von mehreren Faktoren ab:
- Hat der Kunde von Beginn an gute oder schlechte Laune?
- Von wo genau Ruft er an? Genau gesagt, welchen Dialekt hat er?
- Ist der Kunde gewillt auch auf Nachfragen meiner Seits wegen der Verständnisprobleme zu antworten?

Grundsätzlich konnte ich bis jetzt wohl jedem helfen. Dem einen zwar mehr schlecht als recht aber dennnoch kann ich im großen und ganzen zufrieden sein.
Gerade weil ich auch schon nicht besonders freundliche Kunden am Telefon hatte, habe ich mich heute  besonders über ein Lob gefreut. Der Kunde bedankte sich sehr für meine Hilfe. Und gab mir zu verstehen, dass ich ihn wohl sehr professionell betreut hätte und er sich wünschen würde, dass wenn er noch einmal anrufen müsse auch mich als Gesprächspartner hätte. Das nur grob zusammengefasst, denn würde ich dieses Lob Wort wörtlich wieder geben, würde ich mich wahrscheinlich noch mehr darin baden. :)
Generell bin ich trotzdem eher nicht der Kundenbetreuungstyp aber gut, dafür scheint es doch ganz gut zu klappen.

LG Amy

* sonnig, 24 Grad

Tag 22- Von der Sonne geprägt


Guten Abend Deutschland...

Der heutige Tag verlief zwangsläufig etwas ruhiger. Dafür gab es auch zwei gute Gründe. 
Nummer 1: Dem aufkommenden Schlafmangel der sich besonders durch unsere gestrige Tour bemerkbar machte, wurde heute ausgiebig entgegengewirkt.
Nummer 2: Das wundervolle irische Wetter von gestern, über das wir zwar vorher informiert waren es jedoch eindeutig unterschätzten, brannte sich im wahrsten Sinne des Wortes bei allen Wanderteilnehmern ein.

Mich erwischte es zwar ausschließlich im Gesichtsbereich, dort jedoch auch besonders auffallend. Ich kann nicht sagen, dass ich schmerzen hätte, eher macht mir die leuchtende Signalfarbe und das zuschwellen meines rechten Auges zu schaffen. Weil wir natürlich auf solch einen Sommeranschlag alle samt nicht vorbereiten waren, hat natürlich auch niemand geeignete Gegenmittel zur Hand. Aber Not macht erfinderisch. So nahm ich mir einen Frühstücksplastikbeutel, füllte ihn mit Wasser und ließ ihn im Gefrierfach den richtigen Aggregatzustand einnehmen um ihn als Kühlpad für mein Auge verwenden zu können. Selbst ist die Frau. So verbrachte ich den Tag immer mit einem im Schal eingewickelten Kühlpad auf meinem Auge.

Zum Glück kommt meine dezente Röte auf einem Foto nicht so gut zur Geltung.


Im Zeichen der Sonne verschiedet sich der Tag auch gerade...
... bis sie sich dann morgen wieder zeigen wird.

LG Amy

Tag 21 - Von Bray nach Greystones inkl. Sonnenbrand

Ein sonniges Hallo...

für unseren heutigen Ausflug sind wir mit der Dart (dem hiesigen Zug) etwa 45 min südlich von Dublin nach Bray gefahren. Die Zugstrecke führt teilweise direkt am Meer entlang und ist schon deshalb ein echtes Erlebnis. Bray sollte den Leuten zu folge ein hüsches Städtchen sein, was ich allerdings so nicht bestätigen kann. Die besten Jahre hat dieser Küstenort wohl schon hinter sich und lebt allein von seinem Ruf. Der angeblichst schönste Pub der Welt "Harbour Bar", war verlassen und eher trist anzuschauen. Die von Spielhallen geprägte Promenade führt an einem Kiesstrand entlang zu dem wohl berühmten Cliff Walk von Bray nach Greystones. Dieser sollte auch unser Tagesziel sein und so machten wir uns auf den Weg.

Außer dem strahlenden Blau glänzt hier an der Harbour Bar nicht mehr besonders viel. 
Kiesstrand von Bray
Der Weg war touristisch sehr erschlossen. Überall Befestigungen der Hänge, Bauzäune zum fernhalten der Wanderer vor einem Klippensprung und jede Mänge Menschen. So hieß es laufen im Gänsemarsch. Die Aussicht war Teilweise wirklich schön und entschädigte dann auch für weniger schöne Abschnitte.

Cliff Walk









In Greystones angekommen trennte sich dann die Gruppe. Ich ging noch ein wenig an den Strand und genoss das Wetter bei einem kleinen Schläfchen. Und frischte dabei ohne es zu wissen wohl meinen am heutigen Tag eingefangenen Sonnenbrand weiter auf. Man muss dazu aber sagen, dass ich in langer Hose und T-shirt unterwegs war. Es gab durchaus Leute die uns begegneten, die Hotpants und Top trugen, und auch am Strand waren die Leute eher nackt als angezogen. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass die Sonne wohl nicht so die kraft zu scheinen hat... FEHLEINSCHÄTZUNG!!!

Strand von Greystones

Erschöpfte Grüße Amy

* strahlender Sonnenschein, keine einzige Wolke, 23 Grad aber am Meer direkt auch durchaus eine frische Briese

Tag 20 - Es ist ernst geworden...

Ein erleichtertes Hallo an euch alle.

Nachdem ich gestern ja offensichtlich nochmal Glück hatte und um mein vorangekündigtes Telefonat herum gekommen bin, dachte ich das heute bis kurz vor Feierabend auch...Aber dann...
Der Tag verlief eher ruhig. Die Telefone blieben meist ruhig und auch die Kollegen waren sehr entspannt. Da ich mich ja nicht um mein erstes Telefonat riss, blieb auch ich eher ruhig, erledigte meine schriftlichen Anfragen, kam nicht großartig ins Gespräch mit anderen und ging sogar in die Mittagspause... das alles allein weil ich mein Dasein eher zurückhalten wollte um meinem Chef nicht die Abmachung von Mittwoch ins Gedächtnis zu rufen. Die Taktik klappe bis 16 Uhr wunderbar. Langsam entspannte ich mich denn der Feierabend war zum greifen nahe.
Doch dann... Plötzlich drehte sich mein Chef ruckartig zu mir um. Mit einem kurzen Hinweis das ich ja heute noch ein Telefonat entgegennehmen wollte drückte er mir mein Headset in die Hand, schaltete mein Telefon frei und ehe ich mich noch völlig geschockt auf meinem Stuhl in Richtung meines PCs wieder umdrehen wollte ,klingelte diese Höllenanlage auch schon. ...Wie kann denn das bitte alles so schnell gehen... Mit verzweifelten Gestiken an meine Kollegin gab ich ihr zu verstehen, dass sie sich bitte ebenfalls schnell in das ankommende Gespräch klinken und auch gleichzeitig die Arbeit am Computer übernehmen soll, während ich mit einem leichten zittern in der Stimme aber durchaus äußerst freundlich, den Anruf annahm. 
Hello. Webroot Customer Support. How can I help you?
... Ja tolle Wurst... der erste Anrufer und dann war das auch noch ein sehr aufgebrachter, auf Krawall gebürsteter Amerikaner dem es gar nicht gefiel, dass er für unsere Software bezahlt und er dann auf einmal einen Virus auf seinem Rechner hat. Blöd gelaufen. Ich bemühte mich sehr langsam deutlich und möglichst richtig auf all seine Fragen zu Antworten und ihm zu helfen. Meine Konzentration und der damit leicht meditative Redefluss schienen auf ihn komischer Weise eine beruhigende Wirkung zu haben. Wurde er zwischendurch doch mal wieder ausfallend fehlten im meinem Vokabular entweder einige Wörter um dies vollständig zu verstehen oder ich schaute mit den schönen Panoramablick über Dublin aus unserem Büro an.
Alles im allem war ich während des Gesamten Telefonats relativ entspannt und verstand unerwartet viel. Lediglich an 2-3 Stellen musste mir meine Kollegin Hilfestellungen ins Ohr flüstern. Nach etwa einer Stunde und etlichen Wutausbrüchen seitens des Kundes, wurde dieser dann doch endlich zufriedengestellt. Unter Applaus und Lobesbekundungen  meiner Kollegin (nen bisschen übertrieben aber sind halt lustige Gesellen) trat ich strahlend und erleichtert meinen wohlverdienten Feierabend an.

Ein wenig Stolz auf mich selber verabschiede ich mich für heute.

LG Amy

Tag 19- Independence Day - Poolbeg Lighthouse



Hallo,

dem Independence Day in den USA habe ich heute 3 Sachen zu verdanken. 
1. Ich bin um mein vorangekündigtes erstes Telefonat herum gekommen, denn die Amis waren scheinbar so mit Feiern beschäftigt, dass sie ganz vergessen haben welche Probleme sie mit unserer Software haben. Tja was soll ich sagen, da hab ich wohl noch einmal Glück gehabt.
2. Weil die Amis vergessen hatten welche Probleme sie mit Webroot haben, hat auch keiner Angerufen. Demzufolge haben wir heute auf der Arbeit eher weniger bis gar nichts gemacht. Die ungewohnte Ruhe haben wir so zum einen für nette Unterhaltungen mit unseren Kollegen genutzt, zum anderen um einfach ein wenig rumzualbern. Weil der Chef dann irgendwann ein Einsehen hatte, dass es nicht besonders Sinnvoll ist, die Stühle in einem zwar kalten aber auch eher gerade funktionslosem Büro warm zu halten und das Wetter heute besonders schön war, hat er uns angeboten schon um 2 Uhr Feierabend zu machen. Weil wir als gut erzogene  deutsche Arbeiter aber nicht die Gutmütigkeit unseres Arbeitgebers (in vollem Umfang) ausnutzen wollten, sind wir erst um halb 4 Uhr gegangen ;) .
3. ... dazu gleich mehr.

Um den angebrochenen Nachmittag effektiv zu nutzen, haben sich mein Arbeitskollege und ich dazu entscheiden, unseren schon seit Tagen bestehenden Plan, den Leuchtturm aufzusuchen, in die Tat umgesetzt. Wir steuert auf das riesige Kraftwerk im Dubliner Hafen zu. Vorbei am Klärwerk und durch das uns schon bekannte Industriegebiet (siehe Tag 5). Der Weg schien sich gar endlos lang zu ziehen. Da kam es uns gerade recht, dass ca 2km vor dem Ziel ein Auto neben uns hielt, und uns ein schwarzer netter Mitbürger einlud mit Richtung Strand zu nehmen. Dieses Angebot nahmen wir verunsichert aber danken an.






Wer im Blog aufgepasst hat, müsste sich bei diesem Bild an etwas erinnern...


Alles in Allem war es ein sehr schöner, wenn  auch durch den starken Küstenwind teilweise sehr beschwerlicher, Ausflug. Völlig erschöpft kehrten wir nach unserem ca 3,5 Stunden Rückmarsch in unserem Apartment zurück.

Nur noch einmal kurz zu Punkt 3.
Nach diesem langen anstrengenden Marsch habe ich mich sehr auf mein Bett gefreut. Was ich kurz vergessen hatte, heute ist ja Independence Day ist und ich unter anderem mit 2 Amerikanerinnen zusammen wohne. Meine Güte haben die einen Heimatstolz... und feuchtfröhlich wurde dieser auch Zelebriert. Spaß hatten dabei die Einen mehr die Anderen weniger. Einen Tag später betrachtet, können aber alle schon wieder darüber schmunzeln. Ende gut alles Gut.

LG Amy

* strahlender Sonnenschein, 20 Grad, kühler und sehr starker Küstenwind

Tag 17/18 - Es wird immer ernster...

Hallo,

bis jetzt konnte ich mich immer noch erfolgreich davor druecken, den Telefonsupport zu machen. Die Bearbeitung von Kundenanfragen in schriftlicher Form, den so genannten Tickets, ist bis auf komplizierte Einzelfaelle kein Problem mehr. Da sich aber meine beiden Mitpraktikanten von unserem Chef schon zu 1-2 Telefonanten ueberreden liessen, ist es wohl bloss noch eine Frage der Zeit, bis ich auch ran muss. 
Um mich auf diesen Moment vorzubereiten, haben sich meine irischen Kollegen dazu bereiterklaert, in regelmaessigen Abstaenden am Tag doch oefter einmal auf meinem Telefon anzurufen und so zu tun, als seien sie echte Kunden mit echten Problemen. Na Toll. Die Themen dieser Anrufe variieren dabei von leichter Problemklaerung, ueber die Verbindung der PCs (remote) & meiner Arbeit auf dem KundenPc bis hin zu Flirtattacken. Ja Ja hat es alles schon gegeben. Und ich muss dann so tun als wenn der Kollege der sich neben mir schon vor lachen rot faerbt und bald am platzen ist, ein echter Kunde waere und ihn freundlich abwuergen. Bei dieser Art Rollenspiele kann ich nur verlieren moechte ich mal so nebenbei erwaehnen, aber es freut mich, dass ich so immer mal wieder zur Erheiterung der ganzen Abteilungsbelegschaft beitragen kann. Weitere Beispiele dafuer sind:

Situation1:
Mein Telefon klingelt.
ICH: Hello Steve. How can I help you? // Hallo Steve wie kann ich dir helfen?
Steve: What the fuck... You know my name but I don't tell it to you. // Was zum Teufel...Warum weisst du meinen Namen ohne das ich in gesagt habe.
ICH: Webroot knows everything about you. // Weil Webroot alles ueber dich weis.

Situation 2:
Das geschilderte Problem wurde von mir richtig erkannt, doch um es zu beheben muss ich mich auf den Kundencomputer verbinden und dort meine Arbeit tun. Waehrend ich also meine Programme durchlaufen lasse, bemerke ich allerdings nicht dass der Kunde die Zeit nutzt um dabei auf seinem Rechner Solitaire zu spielt und mir somit die  Moeglichkeit nimmt weitere Arbeiten vorzunehmen. Mit einem freundlichen:" Could you please stop playing Solitaire while I try to fix your machine...? // Kannst du bitte aufhoeren Solitaire zu spielen waehrend ich hier versuche deinen Computer zu reparieren?" hab ich dann wieder einmal die Lacher auf meiner Seite....

Situation 3:
Das Problem wurde meinerseits erfolgreich behoben. Ich bin schon stolz auf mich und moechte gerade das Gespraech beenden. Da laesst mich mein Kollege wieder voll auflaufen:
Steve: Whats your name?// Wie heisst du?    
ICH: (Ich beantworte diese Frage, weil ich glaube er moechte sich seinen Telefonkontakt notieren) Anne-Marie
Steve: Nice name. Where are you from? // Schoener Name. Woher bist du?
ICH:  Germany. (Nach dem ich das gesagt hatte habe ich schon innerlich festgestellt, dass das eindeutig die falsche Antwort war. Er hatte wohl eher wissen wollen wo ich sitze...)
Steve: Oh I call to Germany.
ICH: No I am sitting in the Dublin office in Ireland. (Damit versuchte ich die Situation zu retten...)
Steve: Ah ok.  I really like your voice, do you have Facebook? (ok jetzt hatte ich verloren.........)

Am Ende des Tages habe ich dann all meinen Mut zusammen genommen und wohlwollend verkuendet, dass ich morgen meinen ersten Anruf entgegennehmen moechte......uhhhhhhhhhhh

LG Amy

* wolkige 18 Grad und immer mal wieder ein spontaner Regenschauer


Tag 15/16- Nicht alles Sonnenschein (Teil2)

Huhu,

wie schon an Tag 10 angekuendigt wollte ich bei Gelegenheit -die Liste- ergaenzen. Heute ist es soweit, denn an den beiden letzten Tagen ist leider nichts vorgefallen, was grossartig erwaehnenswert waere. 

5. Der Fenstertrick
Jeden Tag auf neue, wenn ich in unserem Appartement fuer frische Luft sorgen moechte oder ich einfach vom Balkon aus den schoenen Sonnenuntergang beobachten will, muss ich die Huerde des Fenster-oeffnen meistern. Was sich so einfach anhoert erfordert tatsaechlich ein wenig Grips. Viele Fenster hier in Irland sind aus Holz. Wenn man beachtet, dass das Wetter hier sehr abwechslungsreich den Tag gestalltet und somit der Wechsel von Sonne und Regen dazu fuehren koennte, dass sich Holzfenster mit der Zeit verziehen und sich deshalb nur schwer oeffenen lassen , der geht richtig in dieser Annahme. Aber wenn es nur das waere, wuerde sich dieser Eintrag ja nicht lohnen. Bei jedem Fensteroeffnungsversuch haenge ich also wie ein Schluck Wasser an dem Griff und versuche erst mit Gefuehl spaeter dann aber auch durchaus mit Gewalt das Fenster aufzuziehen. FEHLER???  Ja richtig...die Fenster gehen ja hier nach aussen auf. Fuer die die jetzt gleich googleln wuerden: Ganz einfach, sobald der Wind weht wird der Fensterflügel in den Rahmen (Quetschfalz) gedrückt und macht somit das Fenster dichter. Dies ist  noch Zeiten als es keine Dichtungsgummi gab. 

6. Unterschied warm/kalt
Wenn draussen die Sonne scheint und es sind fuer Irland schon untypisch warme 20 Grad dann gehen die dubliner Frauen gerne nur leicht bekleidet unter Leute. Ich meine ich hab ja nichts dagegen, denn wenn hier gefuehlt Hochsommer ist, kann man dies durchaus auch representieren. Drei Dinge fallen mir diebezueglich dabei jedoch immer wieder erheiternd auf. 1. die Kleidung wird kuerzer, knapper und ausgefallener je molliger die Frau; 2. dank der kuehlen Seebrise ist mir komischer weise frisch und ich trage sowohl eine lange Hose, als auch einen Pullover und darueber eine Jacke, was mich im Gesamtkonzept eindeutig als Touri identifiziert und; 3. die Mitarbeiter im Buero werden egal bei welcher Aussentemperatur schockgefrostet. Die Klimaanlage laeuft  auf voller Power. Am liebsten wuerde ich Handschuhe und Muetze tragen. Auch meine anderen 3 deutschen Kollegen klappern mit den Zaehnen. Da Frage ich mich wirklich, haben die Iren einfach kein Temperaturempfinden?

7. Das Schuhraetsel
In Vorbereitung auf unseren Dublinaufenthalt wurden wir von unserer Kurslleiterin darauf hingewiesen, dass wir bitte unsere Schuhauswahl gruendlich bedenken sollten. Zum einen gibt es guenstige Gummistiefel vor Ort zu kaufen (was so viel bedeutet wie wir sollten eher keine mitnehmen/ausserdem traegt hier eh keiner welche, deshalb sollten wir dies nach Moeglichkeit auch nicht tun) zum anderen gibt es bequeme Schuhe eher nicht in Dublin zu kaufen....
Nun ja guenstige Gummistiefel bedeutet wohl soviel wie: sie sind in ausgewaehlten Laeden fuer etwa 80€ das Paar zu erwerben: TOP VOR-INFO. Bequeme Schuhe sucht man in Dublin allerdings wirklich vergeblich. Dieser Fakt ist ebenfalls an der Schuhmode der hiesigen Frauen täglich zu beobachten. Trotz Kopfsteinpflaster, generell zerrupfter Gehwege und der generellen Staemmigkeit der Frauen sind die Schuhe die sie tragen höher als ich sie je irgendwo gesehen hätte. Und der Witz an der Sache ist: Es kann keiner drinne laufen, auch die mutigen Trägerinnen hier nicht. Das ist jeden Tag aufs neue wieder ein lustiges zu beobachtendes Spektakel.

LG Amy